Drei Möglichkeiten, die Steuerabteilung agiler zu machen

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Die Führungsebene setzt alles daran, ihr Unternehmen als Reaktion auf ein unbeständiges, unsicheres, komplexes und unklares Umfeld (VUCA) agiler zu gestalten. Diese Bemühungen haben Unternehmen weit über die herkömmlichen Bereiche der klassischen „Agile-Methoden“ hinausführt, die ihren Ursprung in der Softwareentwicklung haben. Heute zeichnen sich „die agilsten Unternehmen durch ihr Mindset aus“, wie den Highlights des Berichts Agile Business Consortium's Insights Report 2025 zu entnehmen ist.

Im Jahr 2025 ist die unternehmensweite Agilität (eine Organisation, die besser auf plötzliche Veränderungen vorbereitet ist und gleichzeitig anpassungsfähiger und flexibler agiert) in allen Branchen und Unternehmen ein allgegenwärtiges Ziel. Dies wirft eine wichtige Frage auf: Wie sieht agile Steuerkonformität aus? 

Sie sollte zumindest die Wechselbeziehung zwischen Konformität und Neufindung (bzw. Transformation) widerspiegeln, die Markteinführungsgeschwindigkeit stärken und die Notwendigkeit verknüpfter, zuverlässiger Steuerdaten unterstreichen. Das sind auch die drei Konformitätsprioritäten, die viele Vorstände und Führungsebenen gegenüber Steuerverantwortlichen betonen, wie mein Kollege Larry Mellon in einem Beitrag erörtert, in dem es um die Rolle der Steuerabteilung bei der Modernisierung von Konformitätsmaßnahmen geht.

„Steuerverantwortliche und ihre Abteilungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung dieser Prioritäten“, bemerkt Larry, Senior Director – Global Tax im Chief Tax Office von Vertex. „Wenn ein Unternehmen beispielsweise in eine neue Region expandiert, muss die Konformität parallel zum operativen Geschäft sichergestellt werden. Steuertechnologie-Stacks, die den gesamten Konformitätszyklus – von der Berechnung bis zur Planung – unterstützen, tragen zu einem zuverlässigen, verknüpften Steuerdaten-Management bei.“

Für Steuerverantwortliche, die die Agilität ihres Unternehmens verbessern möchten, lassen sich mit dieser nützlichen Ressource von PwC die Mängel beseitigen, die der Agilität im Wege stehen. Empfehlungen:

  1. Hören Sie Ihren Kunden zu: Der Kunde muss der Mittelpunkt Ihrer Planung sein. Der steuerliche Aspekt einer kundenorientierten Ausrichtung beinhaltet unter anderem, die Wünsche bzw. Anforderungen und Prioritäten der wichtigsten Interessengruppen wie CFO, CEO, CIO und der Steuer-Gerichtsbarkeiten zu kennen. Dazu gehört auch die Verpflichtung, sich über aktuelle und kommende Produktlinien sowie über mögliche Änderungen des Geschäftsmodells auf dem Laufenden zu halten.
  2. Richten Sie Ihre Teams und Ihre Arbeit auf wichtige Geschäftsziele aus: Der Erfolg einer agilen Transformation hängt von leistungsstarken Abteilungen ab, die schnelle Ergebnisse zur Unterstützung der allgemeinen Ziele und der Strategie des Unternehmens liefern können. Steuerabteilungen können moderne Technologien wie RPA und KI nutzen, um die Konformität in mehreren Geschäftsbereichen zu beschleunigen und zu vernetzen und dabei die Richtigkeit und Geschwindigkeit der „Produkt“-Lieferung der Steuerabteilung zu verbessern.
  3. Schwerpunkt Fachkräfteförderung: „Agilität hängt davon ab, ob Mitarbeitende eigenständig und autonom handeln können,“ heißt es im PwC-Bericht. Die Personalabteilung sollte bei jeder agilen Transformation eine wichtige Rolle spielen und eng mit den Geschäfts- und IT-Führungskräften zusammenarbeiten, um die geplanten Änderungen zu unterstützen. Im steuerlichen Kontext sind Technologie-Investitionen ein wichtiger Faktor bei der Fachkräfteförderung. Mit Steuertechnologien lassen sich Kompetenzen erweitern und verbessern. Das ist ein attraktives Jobmerkmal für Mitarbeitende und ein wirkungsvolles Mittel, um qualifizierte Fachkräfte einzustellen und zu halten.

Der Bedarf an einer unternehmensweiten Agilität ist größer denn je. Unter Berücksichtigung dieser Prinzipien können Steuerverantwortliche einen ausschlaggebenden Beitrag leisten.

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Chris Hall

Chris Hall

Senior Tax Officer, Chief Strategy Office

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Chris Hall ist Senior Tax Officer im Chief Strategy Office bei Vertex mit dem Schwerpunkt auf globale Steuern und Compliance. Bevor er zu Vertex kam, war Chris seit 2017 als Geschäftsführer für die globale Strategie der indirekten Steuern bei der Ford Motor Company tätig. Vor seinem Antritt bei Ford im Jahr 2001 war er in mehreren Führungspositionen in Nordamerika und Europa tätig. Zwischen 1988 und 2001 arbeitete Chris für die General Electric Company und leitete in seiner letzten Funktion die Shared Services Steuerorganisation von GE.

Chris war für alle Aspekte der indirekten Besteuerung verantwortlich, einschließlich Compliance, Audits, Streitfälle, Planung, Gesetzgebung und der Leitung von Projekten zur Systemautomatisierung für zentralisierte Steuerermittlungs- und Meldungsprozesse unter Verwendung von Vertex und anderen Plattformen.

Er hat einen Bachelor of Science in Finance von der Florida Tech und einen MBA von der University of South Florida, ist zertifiziertes Mitglied des Institute of Professionals in Taxation (IPT) und war von 1993 bis 2013 Certified Management Accountant und ein geschätztes Mitglied des Institute of Management Accountants. 

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