Fünf Gründe für die Integration von Steuertechnologie und Beschaffungssystemen

  • 08.Januar 2021

In einem früheren Beitrag habe ich angeregt, dass Unternehmen erhebliche Vorteile erzielen könnten, wenn sie ihre Beschaffungssysteme um eine Transactional Tax Engine eines Drittanbieters ergänzen. In diesem Beitrag werde ich fünf dieser Vorteile näher erläutern. 
 
Diese Integration von Steuer- und Beschaffungssystemen ermöglicht ihnen folgende Vorteile: 

  1. Sicherstellen einer korrekten Produktzuordnung: Die Regeln für die Zuordnung einer Steuerkategorie zu einem Produkt oder einer Dienstleistung sind komplex; eine falsche oder manuelle Zuordnung in der Beschaffungsplattform kann zu Über- oder Unterzahlungen führen. Eine Tax Engine kann die korrekte Steuerermittlung über mehrere Rechtsgebiete hinweg sicherstellen. Darüber hinaus können digitale Einkaufskataloge im Beschaffungswesen helfen, die Stammdatenkontrolle zu verbessern, indem sichergestellt wird, dass die am häufigsten gekauften Artikel korrekt beschrieben und die richtigen Eigenschaften zur Unterstützung des Zuordnungsprozesses zugewiesen werden. 
  2. Vermeidung interner Recherchen zu Transaktionssteuern: ERP- und E-Commerce-Systeme bieten nicht genug Inhalte, um mit den sich ständig ändernden Regeln Schritt zu halten. Steuerplattformen werden vom Anbieter laufend aktualisiert, wodurch die Steuerabteilung von Rechercheaufgaben entlastet wird. 
  3. Sicherstellen eines zuverlässigen, wiederholbaren Prozesses in der Kreditorenbuchhaltung: Die Tax Engine ersetzt menschliche Entscheidungen durch zuverlässige, regelbasierte Automation, wodurch die Genauigkeit erhöht und das Risiko reduziert wird. Sie müssen weniger Zeit mit der Beantwortung von Fragen aus der Kreditorenbuchhaltung verbringen. 
  4. Vereinfachung der Verwaltung von Freistellungsbescheinigungen: Steuervorschriften schreiben häufig die Erstellung von Freistellungsbescheinigungen zum Zeitpunkt des Verkaufs und deren Speicherung durch den Verkäufer zur Bestätigung der Freistellung für Auditzwecke vor. Steuerplattformen können in Ihr System zur Verwaltung von Bescheinigungen integriert werden, um sicherzustellen, dass Sie diese Dokumente korrekt erstellt haben. 
  5. Ermöglichen von Skalierbarkeit: Eine Tax Engine lässt sich leicht erweitern, wenn Ihr Unternehmen wächst. Wenn Sie zum Beispiel neue Beschaffungssysteme oder Produktlinien hinzufügen, können Sie diese in der Regel mit nur geringen Anpassungen mit der Steuerplattform verbinden. Wenn Sie ein neues ERP-System einrichten, müssen sie bei der Programmierung nicht bei Null anfangen. 

In einem Tax Executive-Artikel gehe ich näher auf diese Vorteile ein. In dem Artikel erfahren Sie außerdem, wie die Kombination von Steuertechnologie und Beschaffungssystemen Ihnen dabei helfen kann, eine höhere Genauigkeit zu erreichen, Audit-Prüfungen zu reduzieren und die Steuerverwaltung zu verbessern.


Bitte beachten Sie, dass der Blog zu Steuerangelegenheiten Informationen zu Bildungszwecken bietet, jedoch keine spezifische Steuer- oder Rechtsberatung. Konsultieren Sie immer einen qualifizierten Steuer- oder Rechtsberater, bevor Sie auf Grundlage dieser Informationen Maßnahmen ergreifen. Die im Blog zu Steuerangelegenheiten ausgedrückten Ansichten und Meinungen sind die der jeweiligen Autoren und spiegeln nicht notwendigerweise die offizielle Politik, Position oder Meinung von Vertex Inc. wider.

Autor des Blogs

Michael J. Bernard, Chief Tax Officer – Transaction Tax at Vertex Inc. Vertex's Chief Tax Office (CTO) provides insight regarding the impact of tax regulations, policy, enforcement, and emerging technology trends on global tax department operations.

Michael J. Bernard

Chief Tax Officer, Transaction Tax

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Michael Bernard ist der Chief Tax Officer von Transaction Tax. In seiner Rolle bietet er Einblicke und Denkanstöße zu den Abläufen in der Steuerabteilung, der indirekten Steuererhebung in den USA, dem Steuerrisikomanagement und der Steuerpolitik sowie zu neuen Trends im Bereich Steuern. Er ist ein Steueranwalt auf Führungsebene mit vielfältiger Erfahrung in den Bereichen Unternehmenssteuern, Verwaltung sowie Finanzen und hat fundierte Kenntnisse des US-amerikanischen und internationalen Steuerrechts.

Bevor er zu Vertex kam, war Herr Bernard 28 Jahre lang in verschiedenen Führungspositionen im Bereich Steuern bei der Microsoft Corporation tätig, zuletzt als Senior Director – Tax Counsel. Herr Bernard leitete Teams in den folgenden Funktionsbereichen: Streitigkeiten im Zusammenhang mit direkter und indirekter Besteuerung, Vertrieb und Nutzung, Geschäftslizenzen, Eigentum, Steuer-IT, SOX und Telekommunikation. Er leitete auch eine Steuerzahlervertretung für Unternehmen beim Washington Department of Revenue und war Vorstandsmitglied des Washington Research Council. Herr Bernard hat außerdem bereits vor Verwaltungs- und gesetzgebenden Institutionen auf Bundes- und Staatsebene ausgesagt.

Herr Bernard hat sowohl einen J.D. als auch einen Bachelor of Science in Business Administration von der Creighton University. Er ist Teilzeitdozent für Recht im Master-of-Law-Programm an der University of Washington School of Law. Herr Bernard war außerdem fast 25 Jahre lang Mitglied des Vorstands, des Exekutivausschusses und Vorsitzender von Ausschüssen des Tax Executives Institute (TEI).

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