Einzelhandel 2026: Beschleunigte Einführung von KI im Jahr 2026

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Das Schlagwort heißt nicht mehr Omnichannel – wenn es um den Einsatz von KI-Tools in den nächsten 12 Monaten geht, streben Einzelhändler Omnipräsenz, Omnikompetenz und vielleicht sogar Omnipotenz an. 

Das ist etwas überspitzt, aber nicht ganz unwahr. KI wird von Einzelhändlern zur Erweiterung von Omnichannel-Fähigkeiten und Optimierung von Lieferketten genutzt. KI wird von Verbrauchern genutzt, um Produkte zu entdecken, zu recherchieren, zu bewerten und sogar zu kaufen.  

KI war im Einzelhandel letztes Jahr ein großes Thema und wird 2026 einen noch größeren Einfluss auf die Branche haben. Dies wurde auf der diesjährigen Retail's Big Show deutlich, als die National Retail Federation (NRF) eine ganze „KI-Bühne“ für Präsentationen reservierte, bei denen es um folgende Themen ging:   

  • Was in Bezug auf Agentic AI zu erwarten ist 
  • Die nächste Generation von KI-Innovationen. 
  • Die Nutzung von KI, um Kundenbetreuung und Interaktionen mit Kunden zu überdenken. 
  • Anregungen für die Weiterentwicklung von KI-Initiativen. 
  • Grundlegende Neugestaltung der Einzelhandelsprozesse mit KI. 

Die NRF- Zusammenfassung der Einzelhandelstrends und -prognosen 2026 hebt außerdem die Bedeutung von KI-Entwicklungen in mehreren Bereichen hervor. Erstens werden Agentic AI-Systeme und -Tools das Aufkommen von zunehmend autonomen Lieferketten ermöglichen. Diese Systeme können unabhängig voneinander die Nachfrage prognostizieren, Sendungen während des Transports umleiten und den Bestand an Hunderten von Standorten wieder ins Gleichgewicht bringen. Diese Fähigkeiten werden in Bezug auf die Steuergruppen einige interessante Fragen aufwerfen, beispielsweise: Welche Probleme bei der Steuerfindung ergeben sich daraus, wenn der Bestand autonom über Staatsgrenzen hinweg umgelenkt wird? Die Geschwindigkeit autonomer Entscheidungen in den Bereichen Lieferkette, Logistik und Bestand kann von Menschen gesteuerte Workflows übertreffen und erhöht den Bedarf an fortschrittlicher Steuerautomatisierung.  

Zweitens werden mehr Produktfindungsprozesse, Produktvergleiche und Käufe innerhalb von KI-Plattformen stattfinden. Da diese Plattformen zunehmend wie digitale Marktplätze funktionieren, ergeben sich aus den dort stattfindenden Transaktionen komplexe Fragen: Wer ist der offizielle Verkäufer, wo fand der Verkauf aus rechtlicher Sicht statt und wie können Steuerfindungssysteme in dialogbasierte Schnittstellen anstatt in herkömmliche Warenkörbe integriert werden.

Ein dritter, damit zusammenhängender Punkt: Da KI-Plattformen beim Einkaufen und Kaufen eine immer wichtigere Rolle spielen, könnten Suche-Rankings und Suchmaschinenoptimierung zugunsten der KI-Optimierung in den Hintergrund treten. „Problematisch wird es, wenn diese Shopping-Agenten das Potenzial haben, den Einfluss von herkömmlichen, Anzeige-gesteuerten Kanälen in Richtung KI-Empfehlungen zu verlagern“, merkt Susan Reda an, Vizepräsidentin für Bildungsstrategie der NRF und Autorin des Trendartikels. „Da sich Käufer zunehmend auf KI-Agenten verlassen, wird die Sichtbarkeit der Marke grundlegend verändert.“ Ob die Marke eines Einzelhändlers angezeigt wird oder nicht, hängt von der KI-Optimierung ab – nicht nur von SEO oder bezahlten Anzeigen – und das führt zu einem Rückgang langjähriger Wettbewerbsvorteile. 

Aufgrund der wachsenden Nutzung von KI durch Einzelhändler und Verbraucher ist es für Steuerteams wichtig zu verstehen, wie ihre Prozesse und Technologieinfrastrukturen mithalten können. Die Teilnahme an NRF-Veranstaltungen ist eine gute Möglichkeit, dieses Wissen aufzubauen, ebenso nützlich ist es, Branchenberichte und -artikel zu lesen. In diesem Artikel von Oracle Retail Business Insights wird erläutert, wie KI die Rentabilität im Einzelhandel durch automatisierte Bestandsoptimierung, Preisstrategien und Lieferkettenmanagement vorantreibt.

Autor des Blogs

Pete Olanday

Pete Olanday

Retail Practice Leader, Vertex Consulting

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Pete Olanday ist Consulting Retail Practice Leader bei Vertex und verantwortlich für die Integration der Lösungen für indirekte Besteuerung von Vertex im Einzelhandel, insbesondere in Point-of-Sale-Systemen und E-Commerce-Plattformen. Bevor er zu Vertex kam, arbeitete er für IKEA und EY. Herr Olanday hat einen B.S. in Informations- und Entscheidungstheorie von der Carnegie Mellon University.

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