Wie sich CFO-Prioritäten 2026 auf die Steuern auswirken

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Die Entwicklungen der Unternehmensfinanzen haben erhebliche Auswirkungen auf indirekte Steuergruppen, daher ist es nicht verwunderlich, dass dieser Zusammenhang auch für die Prioritäten von CFOs gilt.

Im Rahmen seiner laufenden Umfrageuntersuchung über CFO-Signale fragte Deloitte 200 Finanzchefs von nordamerikanischen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens einer Milliarde Dollar nach ihren drei Top-Prioritäten für dieses Jahr. Dies nannten die Finanzvorstände in absteigender Reihenfolge der Häufigkeit:

  1. Digitale Transformation im Finanzwesen
  2. Optimierung des Cashmanagements
  3. Kapitalzuweisung
  4. Enterprise Risk Management (ERM)
  5. Wachstum 
  6. Lieferkettenstrategie
  7. Regulatorische Compliance
  8. Umstrukturierung und/oder Kostensenkungen

Jede dieser Prioritäten hat Auswirkungen auf die Steuern. Gleichzeitig können indirekte Steuergruppen die meisten dieser Aktivitäten – wenn nicht sogar alle – unterstützen und ihren Wert erhöhen. Entscheidungen über Kapitalausgaben haben beispielsweise häufig Konsequenzen für indirekte Steuern mit Auswirkungen auf die tatsächlichen Kosten von Vermögenswerten. Außerdem wirken sich Fehler bei der Klassifizierung von CapEx versus OpEx auf die Bestimmung der Steuerpflicht aus. Steuergruppen spielen auch eine wichtige Rolle bei der Festlegung und Umsetzung von Wachstumsstrategien: Steuerverbindlichkeiten sind ein zentraler Bestandteil der Due Diligence bei Fusionen und Übernahmen. Die Flexibilität und Skalierbarkeit des Steuertechnologie-Stacks ermöglicht es der steuerlichen Compliance, mit den Initiativen zur geografischen Expansion Schritt zu halten.

Hier erfahren Sie, wie die anderen Punkte auf den aktuellen CFO-Aufgabenlisten mit den indirekten Steuern zusammenhängen:

CFO-Priorität: Digitale Transformation 
Steuerlicher Zusammenhang: Plattformen zur Steuerautomatisierung sind Schlüsselkomponenten von ERP-Ökosystemen, die Finanzprozesse unterstützen. Upgrades und Cloud-Migrationen von ERP-Systemen bilden häufig die Grundlage für Finanztransformationsbemühungen. Bei solchen Projekten sollten Tax Engines bereits auf Architekturebene integriert und nicht nachträglich hinzugefügt werden. Dies bedeutet, Steuerverantwortliche sollten formell an ERP-Cloud-Migrationen beteiligt sein, während sie sich für die Einbeziehung des Steuertechnologie-Stacks in das Projekt einsetzen.

CFO-Priorität: Optimierung des Cash-Managements
Steuerlicher Zusammenhang: Cash-Management beschreibt eine Reihe von Finanz-, Buchhaltungs- und Treasury-Aktivitäten, die darauf ausgelegt sind, die Liquidität des Unternehmens zu maximieren und die Cashflow-Effizienz zu verbessern. Steuergruppen können zu diesen Bemühungen beitragen. Barmittel, die für potenzielle indirekte Steuerverbindlichkeiten wie offene Nexus-Risiken, Audit-Eventualverbindlichkeiten oder unbestimmte steuerpflichtige Positionen reserviert sind, stellen Kapital dar, das nicht produktiv eingesetzt wird. Investitionen in eine bessere Steuerautomatisierung können zu schnelleren, präziseren Nexus-Entscheidungen, einem zuverlässigen Ausnahmenmanagement und einer besseren Datenbereitstellung führen. Diese Verbesserungen tragen zu genaueren Schätzungen der Steuerpflicht bei, was sich in festeren Rücklagen und mehr Betriebskapital niederschlägt.

CFO-Priorität: Unternehmensrisikomanagement und Compliance
Steuerlicher Zusammenhang: Indirekte Steuern gehören zu den wichtigsten regulatorischen Compliance-Bereichen für CFOs. Finanzverantwortliche müssen die folgenden Auswirkungen kennen: die Ausweitung von e-Invoicing-Vorgaben, die sich verschärfenden Anforderungen an Echtzeit-Reporting und die aufkommenden wirtschaftlichen Nexus-Regeln. Die Compliance der indirekten Steuern ist zwar ein wesentlicher Bestandteil des Risikoprofils eines Unternehmens, aber es gibt häufig Möglichkeiten zur Verbesserung der ERM-Strukturen, durch eine Optimierung der Behandlung indirekter Steuern. Die Risiken und Chancen der indirekten Steuern werden in ERM-Frameworks häufig in breit gefasste Kategorien der regulatorischen Compliance gebündelt, die Einkommensteuer, Verrechnungspreise und indirekte Steuern in einen Topf werfen. Es ist sinnvoll, zwischen diesen Bereichen zu unterscheiden. Die Einbeziehung von Steuer-Compliance und Leistung-KPIs, die durch Steuerdatenanalyse-Tools generiert werden, kann das ERM außerdem stärken.

CFO-Priorität: Lieferkettenstrategie
Steuerlicher Zusammenhang: Die Auswahl neuer Handelspartner, die Umstrukturierung von Vertriebsansätzen, die Rückverlagerung der Produktion und weitere Anpassungen der Lieferkette wirken sich direkt auf die indirekte Steuerpflicht aus. Umstrukturierungen der Lieferkette verändern häufig den Ort der Wertschöpfung. Diese Veränderungen können die konzerninterne Preisstruktur ebenso wie die umsatzsteuerliche Behandlung von konzerninternen Dienstleistungsabläufen, Lizenzen und Auftragsfertigungsvereinbarungen beeinflussen. Wie mein Kollege George L. Salis, Chief Economist und Senior Tax Policy Director von Vertex Inc., betont, spielt die Steuer eine Schlüsselrolle bei der Minderung der Lieferkette-Volatilität. Die anhaltende geopolitische und wirtschaftliche Ungewissheit, sagt George, „unterstreicht die Notwendigkeit der Beurteilung, der Einblicke und des Beitrags der Steuergruppe zum Risikomanagement in der Lieferkette und den damit verbundenen Aktivitäten der Szenarien-Planung.“

Zusammengenommen positioniert dies die Steuergruppe als einen Schlüsselpartner, der Finanzführungskräfte dabei unterstützt, den gesamten Umfang ihrer Prioritäten für 2026 anzugehen.

Autor des Blogs

Larry Mellon ist Tax Director im Chief Tax Office. Dabei stellt er Daten zur Verfügung, agiert als Vordenker und sorgt für kundenorientierte Ausrichtung bei den Unternehmensfunktionen von Vertex. Damit wird die kontinuierliche Expansion der Lösungen für indirekte Besteuerung von Vertex unterstützt und die allgemeine Unternehmensstrategie bereichert. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in den Bereichen korrekte Umsatz- und Gebrauchssteuer-Angaben, Risikobewertung, gerichtliche Prüfungen, Verwaltung und Management sowie Mehrwertsteuer-Angaben. Herr Mellon kam 2005 als Sales and Income Tax Supervisor zu Vertex und ist seit 2012 als Tax Manager tätig, wo er eine entscheidende Rolle bei der Steigerung und Weiterentwicklung unserer Steuerverwaltungsangebote gespielt hat.

Bevor er zu Vertex kam, war er als Senior Tax Accountant und Property Tax Manager bei Foamex International, Inc. tätig, einem Hersteller und Vermarkter von Schaumstoff aus Polyurethan und hochentwickelten Polymeren. Herr Mellon hatte außerdem mehrere Funktionen bei The Franklin Mint inne und ist Mitglied des Institute of Professionals in Taxation (IPT).

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