Warum Plattformen für e‑Invoicing punktuelle Lösungen und interne Entwicklungen übertreffen

Wie skalierbare Plattformen Compliance-Risiken verringern, Abläufe vereinfachen und das Wachstum in mehreren Ländern unterstützen, wenn sich die Vorgaben ausweiten.

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Angesichts der Ausweitung und Abweichung von Vorgaben in den verschiedenen Gerichtsbarkeiten, ist e-invoicing zu einer zentralen Anforderung für die Transaktionsverarbeitung geworden, mit direkten Auswirkungen auf die Compliance, Umsatzströme und die operative Kontinuität. Die zunehmende Komplexität und strategische Bedeutung haben den Fokus von der taktischen Implementierung auf die langfristigen Resilienz des Betriebsmodells für die Prozesse in Finanzen und Steuern verlagert.

Unternehmen müssen eine strukturelle Entscheidung treffen: Sich auf fragmentierte, länderspezifische Lösungen stützen oder eine skalierbare Lösung für e-invoicing für mehrere Länder einführen, die das Geschäftswachstum unterstützt.

Die Beschränkungen von interner Entwicklung und fragmentierten Ansätzen

Die Entwicklung einer internen Lösung kann in eng begrenzten Szenarien interessant erscheinen, die auf ein einzelnes Land beschränkt sind. Sie bietet Kontrolle und Ausrichtung auf vorhandene Systeme, aber das nimmt mit zunehmender Komplexität und Skalierung ab.

E-invoicing ist keine statische Anforderung. Jedes Land führt bei dem Go-live von e-invoicing-Vorgaben seine eigenen Formate, Freigabemodelle, Meldefristen und Zertifizierungsverfahren ein und diese entwickeln sich ständig weiter. Um dies intern für mehrere Länder aufrechtzuerhalten, sind kontinuierliche Investitionen in das regulatorische Monitoring, Schema-Aktualisierungen und ständige lokale Anpassungen erforderlich.

Fragmentierte einzelne Lösungen von Anbietern stehen ebenfalls vor ähnlichen Herausforderungen. Lokale Anbieter verfügen zwar über ausgeprägte länderspezifische Fähigkeiten, können aber über ihren lokalen Umfang hinaus nicht effektiv skalieren. Die Verwaltung mehrerer Anbieter, wenn das Unternehmen skaliert, schafft Dateninkonsistenzen, Governance-Lücken und doppelten Integrationsaufwand in den ERP-Systemen.

Anbieter, die nur für ein Land verantwortlich sind, stehen außerdem unter dem Druck, mit regulatorischen Änderungen und technischen Iterationen Schritt zu halten und einige haben wichtige Märkte verlassen, was dazu führte, dass Unternehmen Unterbrechungen und langfristigen Risiken ausgesetzt waren

Der Wendepunkt: mehrere Länder

Der Wendepunkt in jeder e-invoicing-Strategie ist Expansion. Was in einem Land funktioniert, wird in mehreren Ländern wesentlich komplexer, da jede Gerichtsbarkeit neue Validierungsregeln, Verbindungen zu Steuerbehörden und Meldepflichten einführt.

Wenn Unternehmen über mehrere Grenzen hinweg handeln, beginnen interne Entwicklungen und fragmentierte Ansätze zu scheitern. Die Kosten steigen, die Implementierungsfristen verlängern sich und das Compliance-Risiko erhöht sich. Infolgedessen versuchen nur wenige Unternehmen, selbst global skalierbare e-invoicing-Lösungen zu entwickeln, angesichts des Aufwands bei ihrer Verwaltung.

Unternehmen stellen zunehmend auf Plattform-basierte Anbieter wie Vertex um und ersetzen mehrere lokale Integrationen durch ein einheitliches Framework, das mit Steuer-Compliance-Technologie auf mehrere Gerichtsbarkeiten ausgeweitet werden kann.

Warum Plattformen für E-Invoicing punktuelle Lösungen übertreffen

Plattformen für e-invoicing in mehreren Ländern sind für kontinuierliche regulatorische Änderungen, grenzüberschreitende Komplexität und den Bedarf an skalierbarer Standardisierung konzipiert.

Plattformen wie Vertex e-Invoicing bieten Folgendes:

  • Vorkonfigurierte Abdeckung für mehrere Länder durch eine einzelne Architektur
  • Zentralisierte Governance und Sichtbarkeit in Steuern, Finanzen und IT
  • Laufende Updates der regulatorischen Vorgaben, innerhalb der Plattform verwaltet
  • Wiederverwendbare Integrationen, die ERP-Anpassungen reduzieren

Dieser Ansatz verbessert die Effizienz, da er es Unternehmen ermöglicht, ein bestehendes Framework auszuweiten, anstatt eines für jede neue Gerichtsbarkeit neu zu entwickeln.

Ein struktureller Wandel bei der Herangehensweise von Unternehmen an E-Invoicing

Ein deutlicher Wandeln ist auf dem gesamten Markt zu beobachten: Unternehmen gehen von länderspezifischen Lösungen zu Plattform-basierten Modellen über, die Skalierbarkeit, Einheitlichkeit und kontinuierliche Transaktionskontrollen (CTCs) ermöglichen.

Für Führungskräfte lautet die Frage nicht länger „selbst entwickeln oder zukaufen“, sondern ob ihr Ansatz die Compliance in mehreren Ländern unterstützen kann, ohne operative oder regulatorische Risiken zu verursachen. Für den grenzüberschreitenden Betrieb bieten Plattformen eine nachhaltigere Möglichkeit, e-invoicing zu verwalten.

Bei der Wahl des richtigen Ansatzes geht es daher darum, die langfristige Komplexität zu reduzieren. Ein Plattform für e-invoicing ermöglicht Ihnen Folgendes:

  • Compliance in verschiedenen Gerichtsbarkeiten standardisieren
  • Die Abhängigkeit von lokalen Anbietern und individuellen Entwicklungen reduzieren
  • Skalierung in neue Märkte, ohne die Infrastruktur neu zu entwickeln
  • Die kontinuierliche Compliance mit minimalen Unterbrechungen aufrechterhalten

Für die meisten Unternehmen kennzeichnet dies die Umstellung von der e-invoicing Verwaltung als einer Reihe lokaler Projekte zu ihrer Behandlung als strategische Unternehmensfähigkeit.

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Gunjan Tripathi Headshot

Gunjan Tripathi

EMEA Director, VAT & Tax Technology

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Gunjan Tripathi ist Director of VAT & Tax Technology bei Vertex. In ihrer Rolle hilft sie bei der Gestaltung des strategischen Messagings und des Kurses für die indirekten Steuerangebote von Vertex. Sie ist eine erfahrene Steuerberaterin, die sich auf die europäische Umsatzsteuer spezialisiert hat. Ihre beruflichen Erfahrungen im Steuerbereich umfassen die Beratung bei EY, die Leitung der Compliance im European Shared Service Centre von SC Johnson, den Global Umsatzsteuer Manager bei Endeavor und den Umsatzsteuer Proposition Lead bei Thomson Reuters. Sie hat einen Bachelor of Honours in Wirtschaftswissenschaften von der University of Delhi, Indien, und einen Master of Science in Entwicklungsstudien von der School of Oriental & African Studies der University of London. Sie ist Stipendiatin des Executive MBA an der Warwick Business School und Mitglied des Chartered Institute of Taxation.

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