Wie Ihr Online-Business mit den Auswirkungen des Wayfair-Skandals umgeht
Entdecken Sie praktische Strategien zur Bewältigung der steuerlichen Komplexität nach Wayfair, ohne Ihr Wachstumspotenzial einzuschränken.
Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs im Fall von South Dakota gegen Wayfair hat die Situation für Online-Händler für immer verändert. Aufgrund dieser Entscheidung können Bundesstaaten Unternehmen auch ohne physische Verkaufsstelle nun verpflichten, Mehrwertsteuer zu erheben und abzuführen. Die wirtschaftlichen Grenzwerte liegen hierbei in der Regel bei 100.000 USD Umsatz oder 200 Transaktionen im Jahr. Für E-Commerce-Unternehmen bedeutet dies, sich in einem Flickenteppich aus unterschiedlichen bundesstaatlichen Vorgaben zurechtzufinden, die sich ständig ändern.
Was die Wayfair-Entscheidung über die Entwicklung des Einzelhandels zeigt
Beim Wayfair-Urteil ging es nicht nur um Compliance. Es geht darum, inwiefern die Verbrauchernachfrage den Einzelhandel verändert und wie Bundesstaaten reagieren, um ihre Einnahmen zu sichern. Kunden möchten heute jederzeit und überall shoppen können. Unternehmen, die ausschließlich auf herkömmliche Vertriebskanäle angewiesen sind, bleiben zurück. Das Urteil erkennt an, dass der E-Commerce heute ein Hauptvertriebskanal ist. Die Gerichtsbarkeiten wollen die Steuereinnahmen aus Online-Transaktionen auf ähnliche Weise wie beim stationären Handel erfassen.
Dies ist Teil eines allgemeinen globalen Trends. Grenzüberschreitende Besteuerungsverfahren hängen immer stärker zusammen, ob es um die Gewinne internationaler Unternehmen oder um digitale Transaktionen geht. Die Gesetzgebung ist allmählich in der digitalen Wirtschaft angekommen, in der Steuern nicht länger nur in Ladengeschäften anfallen.
Die Komplexität der heutigen Geschäftslandschaft
Die Verwaltung der Mehrwertsteuer war früher so einfach. Verkäufe wurde in einem oder zwei Bundesstaaten erfasst, die Steuersätze monatlich aktualisiert und das Ganze entsprechend gemeldet. Durch das Wayfair-Urteil ist dieser manuelle Ansatz nahezu unmöglich geworden. Jeder Bundesstaat legt seine eigenen Grenzwerte und Vorschriften heute selbst fest. Es kann sein, dass Ihr Unternehmen auch ohne Erreichen jedes Grenzwerts die Vorgaben aller 50 Bundesstaaten beachten und entsprechende Meldungen einreichen muss. Einige Staaten schreiben vor, auch ohne Umsätze eine Null-Steuer-Meldung einzureichen.
In der Regel werden Steuersätze am Ersten eines Monats aktualisiert, doch einige Bundesstaaten erlassen ihre Gesetze zu einem beliebigen Zeitpunkt und gewähren teilweise nur 48 Stunden Vorlaufzeit. Unternehmen, die diese Änderungen nicht engmaschig überwachen, riskieren, gegen Steuersatzaktualisierungen zu verstoßen.
Vier Strategien zur Vorbereitung Ihres Unternehmens
Erster Grundsatz: Die Vorschriften kennen Ein Verstoß kann Audits, Bußgelder und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und sich im Laufe der Zeit noch verschärfen. Für große Einzelhändler besteht das Risiko von Rufschädigung gegenüber Kunden und Medien. Bei kleineren Unternehmen kann es zu Unterbrechungen der Liefer- und Wertschöpfungsketten kommen.
Zweiter Grundsatz: Die Grenzwerte und Bestimmungen jedes Bundesstaates ermitteln Jeder Bundesstaat bestimmt seine Grenzwerte selbst und aktualisiert sie regelmäßig. Auf dem Laufenden zu bleiben, erfordert ein ständiges Monitoring. Vor allem Aktualisierungen ohne Vorankündigung sind eine Herausforderung.
Dritter Grundsatz: Auf Überraschungen vorbereitet sein Wirbt ein Prominenter für ein Produkt, kann in neuen Bundesstaaten über Nacht ein Verkaufsanstieg ausgelöst werden. Was ein Geschäftserfolg sein könnte, wird zu einer Compliance-Herausforderung für Unternehmen, die solche Transaktionen normalerweise nicht verfolgen und auswerten.
Letzter Grundsatz: Die Einzelheiten der Steuerautomatisierung verstehen Manuelle Steuermeldungen sind nicht mehr zu schaffen, weil sich die Bestimmungen der Bundesstaaten ständig ändern. Automatisierungssoftware bietet Ihnen Sichtbarkeit auf Transaktionsebene: Erkennen Sie auf einen Blick, wohin Sie verkaufen und liefern und wie viele Steuern auf jeden Artikel anfallen. Wenn Ihr Unternehmen wächst, wächst die Technologie mit. Die manuelle Überwachung entfällt und Sie bleiben ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand rechtskonform.
Die Wayfair-Entscheidung muss Ihr Wachstum nicht einschränken. Mit den richtigen Tools und Prozessen können Sie zuversichtlich über Bundesstaatsgrenzen hinweg expandieren und aus einer Compliance-Herausforderung einen Wettbewerbsvorteil machen.
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